Computer zum Surfen

Für viele Menschen ist das wichtigste an einem modernen Computer die Internetnutzung. Das ist nachvollziehbar, denn was funktioniert heutzutage noch ohne Zugang zum weltweiten Netz? Beim Kauf eines neuen Computers sollte man daher darauf achten, dass die Hardware den Ansprüchen gerecht wird, denn auch für das Internet sollte man mit passenden Bauteilen ausgestattet sein.

Natürlich ist jede Hardware heute schnell genug, um Seiten im Internet darzustellen. Daher gilt es, andere Prioritäten zu setzen. Wenn man einen Computer wirklich nur für das Betrachten von Seiten im Netz benötigt, braucht man sicherlich nicht die aktuellste Hardware. Im Gegenteil, man sollte darauf achten, wirklich nur die Hardware in seinen Computer zu bauen, die man benötigt. Das Resultat: ein gesenkter Stromverbrauch. Denn immer mehr Hardware wird stromsparend konzipiert und hergestellt. Bei den CPUs tragen diese Prozessoren meist Beinamen wie „Low Voltage“ oder „Energy Efficient“. Diese reichen zum Surfen vollkommen aus und senken die Stromrechnung auf das Jahr gerechnet nachhaltig. Auch Grafikkarten, die sich im laufenden Betrieb auf ein Minimum an Takt runterregeln, können helfen.

Das gesparte Geld sollte man für andere Dinge ausgeben, die bei der Nutzung des Internets eine Rolle spielen – wie zum Beispiel die Festplatte. Bei großen Downloads und vielen temporären Dateien kann es vorkommen, dass sich die eigene Festplatte schneller füllt als einem lieb sein kann. Besonders dann, wenn viel Musik oder Videos auf der Festplatte landen, kann der verbaute Massenspeicher eigentlich gar nicht groß genug sein.

Es gibt auch Computerhersteller, die sowohl Leistung in Bezug auf die Festplatte als auch stromsparende restliche Hardware verbauen. Dell beispielsweise hat mit dem Dell Inspiron 560 einen Computer im Angebot, dessen Hardware stromsparend und damit leise zu Werke geht. Gleichzeitig wird allerdings eine Festplatte mit einem Terabyte Speicherkapazität verbaut. So werden alle Vorteile eines Computers für die Nutzung des Internets vereint. Der Inspiron liegt mit ca. 500 Euro im unteren Preissegment.

Seit dem Erscheinen der Apple iPads haben sich die Maßstäbe an Computer zum Surfen etwas verschoben. Viele Menschen benötigen keinen klassischen Computer mehr, sondern sind zufriedener mit einem Pad, mit dem man nicht nur Surfen und Mails checken kann, sondern auch hervorragend spielen kann.